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Easyjet lässt nicht locker

 

Newsletter sind die Pest am Allerwertesten. Fast jeder wird von Unternehmen mit irgendwelchen ungewollten Schnäppchen und angeboten zugemüllt. Manche Firmen ignorieren dabei die relativ strengen geltenden Regeln, was das ungefragte Beschicken von Konsumenten mit Werbung angeht.

Viele Juristen sind der Auffassung, Werbespam sei nicht einmal dann zulässig, wenn der Konsument bereits in einer Kundenbeziehung zu dem Unternehmen steht. So hat beispielsweise das Oberlandesgericht Thüringen vor einiger Zeit entschieden, dass im Rahmen des Registrierungsprozesses keine  schon angekreuzten Newsletterhäkchen gesetzt werden dürfen.

Hübsch ist in diesem Zusammenhang folgendes Fundstück, das Warteschleife-Leser  Matthias P. eigeschickt hat. Ihm gingen die Werbemails der Fluglinie Easyjet gehörig auf den Zeiger, weswegen er weiteren Werbesendungen widersprach.

Und was macht Easyjet? Easyjet schickt eine Mail mit dem Betreff: “Matthias, Du bekommst nie unsere günstigen Angebote.”

Ja, genau. Matthias bekommt Eure günstigen Angebote nicht. Und warum bekommt Matthias Eure günstigen Angebote nicht? Weil Matthias Eure günstigen Angebote nicht bekommen will und dies auch kundgetan hat. Das wisst Ihr ja auch, ausweislich des obigen Mails. Aber vielleicht hat sich Matthias ja geirrt. Oder seine Meinung geändert. Vielleicht will Matthias Eure günstigen Angebote ja jetzt doch. Da kann man doch schon nochmal nachfragen oder?

Dieses Kommunikationsverhalten erinnert mich ein bisschen an den Toaster aus Red Dwarf.

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